Johanniskrautöl selber machen

Johanniskrautöl selber machen

Der „rote Schatz“ ist ein wohltuendes Massageöl bei Rückenschmerzen. Es kann auch zu Salben verarbeitet oder bei Verbrennungen angewendet werden.

Wie wird Johanniskrautöl verwendet?

Johanniskrautöl findet bei Massagen, aber auch bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Sonnenbrand, Muskelschmerzen und rheumatischen Beschwerden Verwendung.

Wie wirkt Johanniskrautöl?

Das Rotöl des Johanniskrauts wirkt entzündungshemmend, antiviral, antibateriell und wärmend. Dafür verantwortlich sind die Inhaltsstoffe: Das Johanniskraut erhält das rot färbende Hypericin, dem ein Potenzial gegen Viren zugeschrieben wird, sowie Hyperforin, das antibakterielle Eigenschaften haben soll.

Wie wird Johanniskrautöl gemacht?

  • Die Blüten, Knospen und Blätter der oberen 10 bis 15 cm des blühenden Johanniskrautöls ernten, etwas (nicht komplett!) trocknen lassen, zerkleinern und bis zu einem Drittel in ein Schraubglas füllen. Das Glas mit gutem Olivenöl auffüllen.
  • 2 bis 3 Tage in direkter Sonne und anschließend an einem warmen Ort stehen lassen und täglich schütteln. 2 bis 3 Wochen ziehen lassen, filtrieren und in dunkle Gläser füllen.

Wir verwenden das wohltuende Johanniskrautöl am liebsten für die feinfühlige Breuss-Massage.

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