Schlosspark Uhyst

Schlosspark Uhyst

Auf den Spuren des jungen Fürst Hermann von Pückler-Muskau können Sie in Uhyst wandeln. Im Schloss befand sich vor zweihundert Jahren das “Pädagogium”, das sich der Ausbildung der Adelszöglinge widmete und in dem auch der junge Fürst lernte. Das Schloss ist eingebettet in eine 7 Hektar große barocke Parkanlage. Hinter dem Schloss ist eine große Rasenfläche mit den Einfassungen zweier Schmuckbrunnen vorhanden. Die Rasenfläche geht in den prächtigen Baumbestand des Parks über. Der Schlosspark ist im “Garten-Kulturpfad der Fürst-Pückler-Region e.V.” als Pilotanlage ausgewiesen.

Adresse
Schlosspark Uhyst
Schloßstr. 10
02943 Boxberg OT Uhyst

Öffnungszeiten
Park: ganzjährig der Öffentlichkeit zugänglich
Schloss: privat, nicht zugänglich

Verkehrsanbindung
PKW: An der B 156 zwischen Bautzen und Weißwasser
ÖPNV: Buslinie 155 Uhyst – Hoyerswerda, Regionalbahn Hoyerswerda, Hst.- Bhf. Uhyst/Spree

Entfernung vom Hotel
34,3 km
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Sorben in der Oberlausitz

Sorben in der Oberlausitz

Die sorbische Kultur mit ihrem Brauchtum und ihren Traditionen wird in der zweisprachigen Region zwischen Bautzen, Kamenz, Hoyerswerda und Schleife gepflegt. Vor allem an Feiertagen ist die Kultur der Sorben in ihrer Pracht hautnah zu bestaunen, sie prägt aber auch den normalen Alltag. Im Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen, dem deutschlandweit einzigen zweisprachigen Theater, finden regelmäßig Aufführungen in deutscher und in sorbischer Sprache statt. Das ebenfalls in Bautzen ansässige Sorbische Nationalensemble ist auf vielen internationalen Bühnen zu Gast.

Im Sorbischen Kulturzentrum Schleife, nur 14 Kilometer vom Kulturhotel Fürst Pückler Park entfernt, bekommen Sie Einblick in die Besonderheiten und Einzigartigkeit der sorbischen Kultur. Eine ständige Ausstellung zeigt die sorbische Tracht, nimmt Besucher mit in die sorbische Sagenwelt und veranschaulicht die sorbischen Techniken des Ostereierverzierens. Auf Wunsch werden Reisegruppen mit Brot und Salz begrüßt und erfahren in einem Vortrag Wissenswertes über die sorbische Geschichte, Sprache, Brauchtum und Trachten.

Zur Übersicht der Ausflugstipps
Schrotholz- und Umgebindehäuser

Schrotholz- und Umgebindehäuser

Schrotholzhäuser waren die typischen Wohngebäude der nördlichen Oberlausitz. Sie wurden aus kantig behauenen Kiefernstämmern erbaut und kamen gänzlich ohne Nägel aus. Wie ein Lausitzer Heidedorf vor 300 Jahren ausgesehen haben könnte, wird in der Erlichthofsiedlung Rietschen, nur 19 Kilometer vom Kulturhotel Fürst Pückler Park entfernt, gezeigt. Dort wurden denkmalgeschützte Schrotholzhäuser aus Orten, die dem Braunkohletagebau weichen mussten, originalgetreu wieder aufgebaut. Die Erlichthofsiedlung ist ein einzigartiges Ensemble der Oberlausitzer Volksarchitektur. Neben dem Museumsgehöft “Erlichthof”, nach dem die ganze Siedlung benannt wurde, gehören weitere 18 Schrotholzhäuser zum Ensemble dieser altehrwürdigen Zeitzeugen. Heute sind sie Heimstätte für Museen, Schauwerkstätten, Gastronomie und Kunsthandwerk.

Charakteristisch für den südlichen Teil der Oberlausitz sind die Umgebindehäuser. Nirgendwo sonst in Europa blieb eine Volksbauweise in solcher Dichte erhalten. Schätzungsweise 19.000 dieser eigenwilligen Bauwerke gibt es noch – grenzübergreifend im Landstrich von der Oberlausitz und Sächsischen Schweiz bis Niederschlesien und Nordböhmen. Auf den ersten, flüchtigen Blick gleichen sie “normalen” Fachwerkhäusern. Beim näheren Hinschauen offenbaren sie eine eigene architektonische Welt: Die Umgebindehäuser mit ihren markanten Holzbögen verbinden Fachwerk- und Blockbauweise. Sie sind vermutlich im 15./16. Jahrhundert entstanden. Liebevoll saniert und gepflegt von den Eigentümern, strahlen sie Bodenständigkeit, Besitzerstolz und Gastfreundschaft aus. Jedes Haus – häufig auch meisterhaft verziert – ist ein Unikat.

Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Handwerk erleben

Handwerk erleben

Handwerkskünste vom Blaudruck bis hin zur Töpferei haben in der Oberlausitz eine jahrhundertealte Tradition und werden liebevoll gepflegt und weitergeführt. Traditionelles Handwerk können Sie in auch im Fürst-Pückler-Park erleben: im Schlossvorwerk bei Töpfermeister Gordon Gran. Das typische Nachtblau und lebendige Gelb-Braun seiner handgefertigten Keramikwaren sind in der Region bekannt und beliebt. Fünf Kilometer vom Kulturhotel Fürst Pückler Park entfernt, im Museum Sagar, können Sie Jahrhunderte alte Zeitzeugen des Handwerkes der ehemaligen Standesherrschaft Bad Muskau bewundern. Erleben Sie z.B. eine voll funktionsfähige Gattersäge, eine Holzwollemaschine und eine komplette Stellmacherei.

Entlang der Ferienstraße „Handwerk erleben“ kann das in der Region beheimatete traditionelle und noch heute erlebbare Handwerk bestaunt werden. Die Ferienstraße führt durch die Westlausitz, das Oberlausitzer Bergland, das Zittauer Gebirge und die hintere Sächsische Schweiz. Wer entlang der Erlebnisstraße unterwegs ist, kann unter anderem bei den Pfefferküchlern und der Blaudruckwerkstatt in Pulsnitz, den Blumenkünstlern in Sebnitz, bei Korbflechtern, bei Holzgestaltern sowie in den Werkstätten der Töpfer, Weber und Goldschmiede Station machen. Bei den Handwerkern erfahren die Besucher Wissenswertes zur Geschichte, Tradition und Bedeutung des Handwerks. Sie können Handwerksprodukte kaufen, vielerorts bei der Fertigung zusehen oder sogar selbst Hand anlegen.

Zur Übersicht der Ausflugstipps
Wakeboard in Halbendorf

Wakeboard in Halbendorf

Nur wenige Kilometer vom Kulturhotel Fürst Pückler Park entfernt können Sie in der ersten Wakeboard- und Wasserskianlage der Lausitz verschiedenen sportlichen Aktivitäten zu Land und Wasser nachgehen: Wakeboarden, Wasserski, Beachvolleyball, Paddeln und und und. Nach dem Adrenalinschub auf dem Wasser können Sie im Restaurant oder auf der See- und Dachterrasse entspannen.

Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Waldeisenbahn Muskau

Waldeisenbahn Muskau

Eine Fahrt mit der mehr als 100 Jahre alten Waldeisenbahn Muskau lässt die Herzen von nostalgischen Eisenbahnfreunden und Kindern gleichermaßen hochschlagen. Die 600-mm-Schmalspurbahn verbindet den Fürst-Pückler-Park mit der Stadt Weißwasser und dem Rhododendronpark in Kromlau. Bei einer Fahrt mit dieser ehemaligen Industriebahn können Sie die einzigartige Landschaft des „Geopark Muskauer Faltenbogen“ erleben und genießen. An ausgewählten Tagen in der Saison von April bis Oktober sind sogar zwei als Denkmal erhalten gebliebene Dampflokomotiven im Einsatz.

Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Findlingspark Nochten

Findlingspark Nochten

Der Findlingspark Nochten ist einmalig in Europa und ein Zeugnis gelungener Rekultivierung zerklüfteter Hinterlassenschaften des Braunkohlentagebaus. Entdecken Sie über 6000 Findlinge, eingebettet in eine kunstvoll angelegte Gartenwelt.

Adresse
Findlingspark Nochten
Parkstraße 7
02943 Boxberg

Öffnungszeiten
15. März bis 15. November
täglich von 10 bis 18 Uhr (November bis 17 Uhr)

Entfernung vom Hotel
14,8 km
Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Glasmuseum Weißwasser

Glasmuseum Weißwasser

Die Stadt Weißwasser war bis Ende der dreißiger Jahre der bedeutendste Glas produzierende Ort weltweit. 1873 wird hier erstmals Glas geschmolzen; in den folgenden drei Jahrzehnten entstehen in Weißwasser elf Glasfabriken, vier Glasraffinerien, eine Spiegelfabrik, eine Glasschablonenfabrik und viele Zulieferbetriebe. Das Glasmuseum Weißwasser gibt Einblick in diese Industriegeschichte. Zu den Sammlungen des Glasmuseums gehören:

  • Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Glas für Wissenschaft und Technik
  • Historische Werkstätten und Werkzeuge zur Glasherstellung, -verarbeitung und –veredlung
  • Dokumente und Zeitzeugnisse zur Geschichte von Weißwasser und Niederschlesien

Ausstellungsstücke bedeutender Designer wie Prof. Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) und Friedrich Bundtzen (1910-1989) geben dem Glasmuseum seinen einzigartigen Stil. Eine Besonderheit des Glasmuseums sind die Diatretgläser – diese Wunder der Glasschneidekunst gehören zu den kostbarsten Sammlungsstücken des Glasmuseums. Die breite Palette der Ausstellungsstücke des Glasmuseums aus den verschiedenen Zeitepochen umfasst auch farbige Überfanggläser mit geätzten, meist floralen Motiven. Deren Produktion unter dem geschützten Namen “Arsall” wurde nach dem Ende des 1. Weltkrieges aufgenommen und bis 1929 fortgeführt. Neben den Exponaten der ständigen Ausstellung vermittelt das Glasmuseum mit seinen Sonderausstellungen umfangreiches Wissen auf Spezialgebieten wie der maschinellen Glasherstellung in Weißwasser, Glasveredlung durch Oberflächenauftrag oder Pressglas aus der Lausitz. Jährlich werden vier bis fünf solcher Sonderausstellungen der Öffentlichkeit angeboten.

Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps
Wassersport am Bärwalder See

Wassersport am Bärwalder See

Nur wenige Kilometer vom Kulturhotel Fürst Pückler Park liegt der Bärwalder See, Sachsens größter See. Das Tagebau-Restloch hat sich zu einem wahren El Dorado für Wassersportler gemausert. Kaum ein anderer See in Sachsen bietet bereits zum jetzigen Zeitpunkt so viele Möglichkeiten zum Wassersport: Motorboot- und Jetskifahrer, Segler, Surfer und Kitesurfer finden am Bärwalder See ideale Bedingungen für Anfänger und Profis. Der See ist in der Zeit von April bis Ende Oktober für Motorboote, Wasserski, Jetski, Segeln, Surfen und Kitesurfen freigegeben. Zum Baden bleibt natürlich auch noch jede Menge Platz.

Weitere Informationen
Zur Übersicht der Ausflugstipps